Wednesday, November 18, 2015

Wasteland 2: Brawling für den Weltfrieden



Nach mehreren Wochen Abstinenz habe ich wieder einmal ein Computerspiel ausgepackt: "Wasteland 2" in der schicken Directors Cut Version. Für die Interessierten: Wer noch nie in das post-apokalyptische Amerika in Spielen wie Fallout oder dem alten Wasteland losgezogen ist, empfehlen ich, erst einmal die einschlägigen Internetseiten aufzusuchen. Der Beitrag heute beschäftigt sich mit dem Basteln eines Nahkämpfers für den höchsten Schwierigkeitsgrad: "Supreme Jerk" und wird wohl eher Leser ansprechen, die sich schon einmal damit beschäftigt haben. Hmm, eventuell auch nur einen bestimmten Leser, der mich um diesen Beitrag gebeten hat.

Was gibt es Neues gegenüber der alten Version?
Die Entwickler haben ein wenig an der Balance der Waffen gedreht, die Grafik aufgehübscht und vor allem Quirks und Perks eingeführt. Und da sind einige interessante Sachen dabei, die mehr Freiheiten in der Charaktererstellung erlauben.

Ein paar generelle Anmerkungen vorab...
Jeder meiner Ranger hat eine Intelligenz von 4 Punkten, auch die kämpfende Truppe. Ich denke, dass 3 Skillpunkte pro Level ein guter Kompromiß zwischen Kampfstärke und dem Ausbau von sekundären Fähigkeiten sind. Mit zwei Punkten pro Level sitzt man einen guten Teil des Spiels im Keller auf einer Skillpunkte-Diät, die mir persönlich etwas zuwider ist. Aber ich muss zugeben, dass bei Intelligenz 2 und Stärke 1 die Werte auf 50 schon schick aussehen.

Und da wir schon vom Charakterlevel gesprochen haben: Der hier vorgestellte Nahkämpfer hat mit etwa Lv35 die Skillpunkte erreicht, die er benötigt. Vorausgesetzt man besucht ein paar Statuen, die zusätzliche Skillpunkte vergeben. Alles weitere ist Bonus, man muss also nicht auf Lv50 grinden, um mit dem Charakter etwas zu reißen.

Sunday, October 18, 2015

Rant eines Handlungsreisenden: Flaschenpfand ist meine Zukunft

Bahnhof ohne Jubelperser
Ich habe mich von meinem idyllischen Kleinstadtleben in Bayern wieder einmal verabschiedet und bin im Auftrag des lauteren Kapitalismus in die Weiten Deutschlands gezogen, genauer: Eine Geschäftsreise. Glanz und Elend liegen hier nahe bei einander, was vor allem für die Stadt meines derzeitigen Aufenthaltes gilt. Dortmund, nicht ganz so malerisch und Heimat eines Fußballvereins, auf dem die Hoffnung ruht, die Dominanz des FC Bayerns zu brechen. "Ein vergebliches Hoffen, lasst ab davon!" rief ich dementsprechend beim Eintreffen auf dem Dortmunder Hauptbahnhof den jubelnden Scharen von Fans zu. Natürlich in reinem Hochdeutsch, denn eine bayrisch sprechende Cassandra wäre verdächtig, kurz: Fürchte die, welche dich fürchten! Aber eigentlich wollte ich in diesem Beitrag nicht den Fußballverein meines zeitweiligen Domizils "dissen", sondern von einer Erfolgsgeschichte anderer Art erzählen: Das Funktionieren des Pfandsystems von Flaschen und warum dieses einen seltsamen Beigeschmack für mich hat.