tl;dr
Anonymus
Meine Damen und Herren, erlauben Sie, dass ich mich selber zitiere: "Ich halte das Internet für die beste Erfindung seit geschnittenem Brot und kann mir ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Es hat den Zwang zum Besuch staubiger Bibliotheken mit schlecht gelaunten Bücherausgabe-Gehilfen beendet! Freie Information und Zugang zum Wissen der Menschheit in Sekunden! Ich kann mit den Füßen auf dem Tisch eine Pizza bestellen, die umgehend geliefert wird oder meinen Job von einem Strand aus auf Hawai erledigen. Unrasiert! Ein Klick mit der Maus und ein Artikel aus einem der zahlreichen Online-Shops ist schnell bestellt und wird am nächsten Tag vor die Haustüre gebracht. Bücher, Bilder, Musik und bunte Medien - alles umsonst!"
Umsonst? Natürlich nicht, denn das Internet ist keine Macht des Guten und hat vor allem nichts zu verschenken. Den Preis, den wir für unser tolles virtuelles Paralleluniversum bezahlen ist der langsame Verlust unserer Freiheit. Auch wenn es ein totes Pferd ist, auf das ich gerade einschlage: Das Internet ist das Machtinstrument einer neuen Oligarchie, die gerade darauf zu spielen lernt. Und dass zu sehen und zu begreifen ist eine schwierige Sache, denn unsere hübsche digitale Welt besteht aus vielen potemkinsche Dörfer, die uns den Blick auf das eigentliche Wesen verstellen: Kontrolle.
Umsonst? Natürlich nicht, denn das Internet ist keine Macht des Guten und hat vor allem nichts zu verschenken. Den Preis, den wir für unser tolles virtuelles Paralleluniversum bezahlen ist der langsame Verlust unserer Freiheit. Auch wenn es ein totes Pferd ist, auf das ich gerade einschlage: Das Internet ist das Machtinstrument einer neuen Oligarchie, die gerade darauf zu spielen lernt. Und dass zu sehen und zu begreifen ist eine schwierige Sache, denn unsere hübsche digitale Welt besteht aus vielen potemkinsche Dörfer, die uns den Blick auf das eigentliche Wesen verstellen: Kontrolle.