Showing posts with label Pythagoras. Show all posts
Showing posts with label Pythagoras. Show all posts
Saturday, April 6, 2013
Art & Facts: Tanz der Fragmente (1)
Ich habe mich oft im Blog mit der Frage beschäftigt: Wo beginnt Kunst und wo hört diese auf? Vermutlich, weil ich persönlich mit einem guten Teil der modernen Kunst meine Schwierigkeiten habe. Nicht aus dem Grund, weil ich überzeugt bin, dass zur Kunst auch Handwerk gehört... viele der modernen Installationen kann auch der freundliche Nachbar vom Haus gegenüber aufbauen, ohne dass er sonderlich gefordert wird. Solang es niemand bemerkt und der "wahre" Künstler es als sein eigenes Werk ausgeben kann, werden sich genügend Menschen finden, welche die Dramatik in diesem Werk durchaus zu würdigen wissen. Meine Schwierigkeiten mit der Kunst fangen an der Stelle an, wo der Intellekt die Emotionen ablösen muss, damit ein Haufen Schrott auch Kunst wird.
Sunday, June 3, 2012
Pythagoras der Lump
"Every man is evil yes and every man's a liar
Unashamed with the wicked tongues sing
In the black soul choir" - 16 Horsepower
Das Schöne am Thema Pythagoras ist, dass es keine verläßliche Quellen gibt. Niemand weiß Genaues und eine Änderung ist nicht in Sicht. Eine fette Beute für Unterstellungen aller Art. Der gute Knabe war mir schon fast aus dem Gedächtnis verschwunden, als eines Tages eine - mir bis dahin unbekannte - Japanerin in der Tür stand und ein Zelt für eine Wanderung einforderte. Fragt nicht. Das Gespräch und die Frostbeulen, die sich bei einer Tasse Kaffee entwickelten, brachten auch Pythagoras Schandtaten wieder ans Tageslicht. Die Gesprächsentwicklung war sehr surreal und amüsant. Also raffte ich mich zu diesem Machwerk auf, das nur einige der unhaltbare Theorien und Merkwürdigkeiten des Abends wiedergibt, zudem auch noch die Buddhisten ins Spiel kamen: Pythagoreer und Buddhisten sind sich nicht unähnlich, Honi soit qui mal y pense
Wer war der Knabe? Pythagoras war der Sohn eines reichen Pfeffersackes, Sprößling eines schmierigen Knechtes des Kapitalismus. Der Makel der Geburt und verzweifelte Abgenzungsversuche gegenüber seinem Vater führten zur Gründung eines Ordens, der - mangels eines besseren Ausdrucks - sehr speziell war.
Einige der Regeln im Orden waren: Keine Bohnen essen, über keine Querhölzer treten, das Verbot auf Landstrassen gehen und einiges mehr. Drei Regeln sind jedoch aufschlussreich, denn diese zeigen das Feld, auf dem diese Fragwürdigkeiten gedeihen konnten: Das Brot nicht zu brechen, von keinem ganzen Laib zu essen und vor allem nichts aufheben, was zu Boden gefallen ist. Aha. Butler, Hausangestellte und die Mutter, die hinter einem aufräumt? Klingelt es?
Subscribe to:
Posts (Atom)